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Bauchlandung beim Quantensprung

Die Damen 50 des TC Grün-Weiß Burgsteinfurt haben noch zwei Spiele zu absolvieren, danach müssen sie wieder in der Münsterlandliga antreten. Dies tun sie aber erhobenen Hauptes: (v.l.) Ulrike Gieldon, Ingrid Hagemann, Sabine Steenweg, Conny Scheffler, Petra Janssen, Hildegard Klumps, Elzbieta Frank, Mechthild Schnigge, Ingrid Wiggelinghoff und Doris Stahlhut. Foto: TC Burgsteinfurt

Aufstiege in die nächsthöhere Spielklasse sind was Feines – Abstiege eher weniger. Unabhängig von der Sportart freuen sich jeder Wettkämpfer und jede Mannschaft darüber, wenn sie ihre Ziele erreicht haben. Das war auch bei den Damen 50 des TC Grün-Weiß Burgsteinfurt nicht anders. Anfang Juli 2017 feierten sie mit einem Gläschen Sekt in Schwarz-Weiß den Aufstieg in die Regionalliga. Im Endspiel der beiden Gruppenersten der Westfalenliga schlugen Ingrid Hagemann und ihr Team den TV Rot-Weiß Bönen mit 6:3 und standen nun in der höchsten Spielklasse der Damen 50.

In der Regionalliga mussten die Stemmerter Frauen jedoch zur Kenntnis nehmen, dass es noch bessere Altersklassenspielerinnen gab als sie selbst. Da halfen auch die neue Trikots in Koralle von Jerry Omerovic nicht. Fünf Mal lautete das Ergebnis seit Beginn der Saison im Mai ernüchternd 0:9. Zu stark waren die Gegnerinnen aus Essen, Düsseldorf, Köln oder Siegen bislang, um auch nur einen Punkt zu holen. Kein Wunder, denn, wie Teamsprecherin Ingrid Hagemann berichtet, sind die gegnerischen Teams „keine gewachsene Mannschaft wie wir. Wir sind ja alle Burgsteinfurterinnen.“ Das seien zum Teil zusammengekaufte Teams, die Nummer eins fast immer, manchmal auch der Rest. „In Köln saß ich in der Pause neben einer Spielerin, die hat bei den Weltmeisterschaften der Damen 50 in Miami mitgespielt“, sagt Hagemann, die gegen Dagmar-Hanewinkel-Dries mit 1:6 und 2:6 unterlag. Die Schweiz, Australien oder Niederlande – das seien die Nationalitäten, die die Burgsteinfurterinnen glauben sprachlich erkannt zu haben.

„Wir haben zwar fünf Mal mit 0:9 verloren, aber wir konnten immer erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es war ja nicht so, dass wir innerhalb einer halben Stunde vom Platz gefegt wurden. Mein Spiel beim 1:6 und 2:6 dauerte zwei Stunden“, berichtet Hagemann, dass ihre Mannschaft keineswegs immer hoffnungslos unterlegen gewesen sei.

Überhaupt, so die Teamsprecherin weiter, sei in dieser Spielzeit nach den mehrfachen Aufstiegen genau das eingetreten, womit „wir schon gerechnet hatten. Wir kommen ja aus der Münsterlandliga und dachten bereits beim ersten Aufstieg, dass das schief geht und wollten nur die Klasse halten. Dann haben wir allerdings festgestellt: So groß ist der Unterschied ja gar nicht. Aber von der Westfalen- in die Regionalliga, das ist ein Quantensprung. Unsere Gegnerinnen spielen seit frühester Kindheit Tennis, die haben alle viel mehr Turniererfahrung als wir.“

Zwei Spiele müssen die Stemmerter Damen in ihrer Achtergruppe noch über die Bühne bringen, dann werden sie einer von drei Absteigern sein, die zurück müssen in die Westfalenliga.

Am heutigen Samstag kommt der Tabellenzweite TC Bensberg (Stadtteil von Bergisch-Gladbach) in die Kreisstadt, am letzten Spieltag (30. Juni) geht es zum Tabellenvorletzten DSC Düsseldorf, der genau wie die Grün-Weiß-Damen 0:10 Punkte auf dem Konto hat. Verhalten optimistisch hofft Ingrid Hagemann in diesem Spiel auf einen Sieg, dann würde man die Liga wenigstens mit 2:10 Zählern verlassen. Auf jeden Fall aber war es für alle Spielerinnen ein Erlebnis – und sie haben einmal in der höchsten deutschen Spielklasse der Damen 50 gespielt.

Aber von der Westfalen- in die Regionalliga, das ist ein Quantensprung.

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24.06.2018

 

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Tennisclub Grün-Weiß 1953 e.V. Burgsteinfurt Suchbegriffe: Tennis, Tennisclub, Steinufurt, Burgsteinfurt Beschreibung: Die Damen 50 des TC Grün-Weiß Burgsteinfurt haben noch zwei Spiele zu absolvieren, danach müssen sie wieder in der Münsterlandliga antreten. Dies tun sie aber erhobenen Hauptes: (v.l.) Ulrike Gieldon, Ingrid Hagemann, Sabine Steenweg, Conny Scheffler, Petra Janssen, Hildegard Klumps, Elzbieta Frank, Mechthild Schnigge, Ingrid Wiggelinghoff und Doris Stahlhut. Foto: TC Burgsteinfurt Aufstiege in die nächsthöhere Spielklasse sind was Feines – Abstiege eher weniger. Unabhängig von der Sportart freuen sich jeder Wettkämpfer und jede Mannschaft darüber, wenn sie ihre Ziele erreicht haben. Das war auch bei den Damen 50 des TC Grün-Weiß Burgsteinfurt nicht anders. Anfang Juli 2017 feierten sie mit einem Gläschen Sekt in Schwarz-Weiß den Aufstieg in die Regionalliga. Im Endspiel der beiden Gruppenersten der Westfalenliga schlugen Ingrid Hagemann und ihr Team den TV Rot-Weiß Bönen mit 6:3 und standen nun in der höchsten Spielklasse der Damen 50. In der Regionalliga mussten die Stemmerter Frauen jedoch zur Kenntnis nehmen, dass es noch bessere Altersklassenspielerinnen gab als sie selbst. Da halfen auch die neue Trikots in Koralle von Jerry Omerovic nicht. Fünf Mal lautete das Ergebnis seit Beginn der Saison im Mai ernüchternd 0:9. Zu stark waren die Gegnerinnen aus Essen, Düsseldorf, Köln oder Siegen bislang, um auch nur einen Punkt zu holen. Kein Wunder, denn, wie Teamsprecherin Ingrid Hagemann berichtet, sind die gegnerischen Teams „keine gewachsene Mannschaft wie wir. Wir sind ja alle Burgsteinfurterinnen.“ Das seien zum Teil zusammengekaufte Teams, die Nummer eins fast immer, manchmal auch der Rest. „In Köln saß ich in der Pause neben einer Spielerin, die hat bei den Weltmeisterschaften der Damen 50 in Miami mitgespielt“, sagt Hagemann, die gegen Dagmar-Hanewinkel-Dries mit 1:6 und 2:6 unterlag. Die Schweiz, Australien oder Niederlande – das seien die Nationalitäten, die die Burgsteinfurterinnen glauben sprachlich erkannt zu haben. „Wir haben zwar fünf Mal mit 0:9 verloren, aber wir konnten immer erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es war ja nicht so, dass wir innerhalb einer halben Stunde vom Platz gefegt wurden. Mein Spiel beim 1:6 und 2:6 dauerte zwei Stunden“, berichtet Hagemann, dass ihre Mannschaft keineswegs immer hoffnungslos unterlegen gewesen sei. Überhaupt, so die Teamsprecherin weiter, sei in dieser Spielzeit nach den mehrfachen Aufstiegen genau das eingetreten, womit „wir schon gerechnet hatten. Wir kommen ja aus der Münsterlandliga und dachten bereits beim ersten Aufstieg, dass das schief geht und wollten nur die Klasse halten. Dann haben wir allerdings festgestellt: So groß ist der Unterschied ja gar nicht. Aber von der Westfalen- in die Regionalliga, das ist ein Quantensprung. Unsere Gegnerinnen spielen seit frühester Kindheit Tennis, die haben alle viel mehr Turniererfahrung als wir.“ Zwei Spiele müssen die Stemmerter Damen in ihrer Achtergruppe noch über die Bühne bringen, dann werden sie einer von drei Absteigern sein, die zurück müssen in die Westfalenliga. Am heutigen Samstag kommt der Tabellenzweite TC Bensberg (Stadtteil von Bergisch-Gladbach) in die Kreisstadt, am letzten Spieltag (30. Juni) geht es zum Tabellenvorletzten DSC Düsseldorf, der genau wie die Grün-Weiß-Damen 0:10 Punkte auf dem Konto hat. Verhalten optimistisch hofft Ingrid Hagemann in diesem Spiel auf einen Sieg, dann würde man die Liga wenigstens mit 2:10 Zählern verlassen. Auf jeden Fall aber war es für alle Spielerinnen ein Erlebnis – und sie haben einmal in der höchsten deutschen Spielklasse der Damen 50 gespielt. „ Aber von der Westfalen- in die Regionalliga, das ist ein Quantensprung. “